FDP: Probleme im Frankfurter Stadtschulamt untersuchen und beheben

Frankfurt/Main, 26.11.2009 — Die FDP-Römerfraktion hat eine Anfrage eingereicht, in der sie sich nach den verschiedenen Problemen im Stadtschulamt erkundigt. Anlass ist ein offener Brief der Frankfurter Schulleiter, in dem sie die vermeintlich katastrophalen Zustände in der Behörde kritisieren. „Es kann nicht sein, dass einerseits die zuständigen Mitarbeiter im Stadtschulamt oft tagelang nicht zu erreichen sind und andererseits Entscheidungen auf der Leitungsebene getroffen werden, ohne sich vorher mit den Schulen abzustimmen. Das ist keine gute Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Christoph Schnurr, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. Es sei zudem vollkommen unverständlich, warum einige Probleme wie Mängel an den Fluchttüren in der Helmholtzschule nicht behoben werden, obwohl sie schon seit Jahren bekannt sind. Dies könne auch nicht mit der Mehrarbeit im Rahmen des Konjunkturprogramms erklärt werden.
„Ebenso muss die Kritik der Schulleiter an mangelnden finanziellen und personellen Ressourcen ernst genommen und gründlich geprüft werden. Darüber hinaus fragt man sich, wieso für die Umorganisationen und Teilausgliederungen im Stadtschulamt in den letzten beiden Jahren nicht die Ferien genutzt wurden. Dadurch hätte man die Auswirkungen der begrenzten Erreichbarkeit der Mitarbeiter für die Schulen minimieren können. Ich erwarte einen ausführlichen Bericht der Dezernentin zu den Vorwürfen sowie die Einleitung entsprechender Maßnahmen“, so Schnurr.